TAGEBUCH¬
31 | Dezember | 2006
Feuerwerk über Essen
30 | Dezember | 2006
stehend im Zug nach Essen | m. ist platt
27 | Dezember | 2006
immernoch Nebel | alles wie gestern | m. will heute nach Cottbus | zur besten Friseurin der Welt | im Zug gibt es mehrere Situationen der besonderen Art | einige Waggons des Berlin-Moskau-Express werden mit Kohle beheizt | am Bahnhof Zoo roch es richtig nach Winter | nach Kohle | nach Wärme | im Zug zwischen Berlin und Cottbus wurden dann künftige Baustellen und deren Unnannehmlichkeiten für die Fahrgäste angekündigt | vermutlich hatte der Zugbegleiter deshalb eine zittrige Stimme | das gab’s bei der Bahn nie, als m. hier noch regelmäßig unterwegs war | fantastisch | m. ist so erfreut, das er die 8 Minuten Verspätung völlig übersieht |
„Deine Haare sind ja schön lang geworden. Da schneide ich nix ab.” | hat sie dann doch gemacht | aber nur ein wenig | damit wieder Form drin ist | m. fühlt sich wie 15 | da trug er die Haare schon einmal so lang | vielleicht klappt’s dann bald mit der Hochsteckfrisur |
auf dem Rückweg Stop in Berlin |ÊSchawarma, Shisha, lecker Tee und Cocktails in Kreuzberg
26 | Dezember | 2006
m. schaut aus seinem Fenster | sieht aus, als hätte jemand den Balkon zugemauert | oder ne Gipskartonwand davorgestellt | man sieht nix | außer wei§ | nicht mal die Stra§e etwa 50 Meter weiter unten | im Winter ist das ja manchmal so | aber selten den ganzen Tag
25 | Dezember | 2006
Sebastian und m. schmieden Pläne für die Zukunft | klingt jetzt größer als es ist | sie wollen Kontakte herstellen | wieder herstellen | hoffentlich klappt’s
24 | Dezember | 2006
es geht doch | ganz friedlich | ohne Streit | man könnte meinen, Weihnachten sei das Fest der Liebe |
23 | Dezember | 2006
fröhliche Weihnachten in Magdeburg |Êsollen es werden | muß m. erstmal hinkommen | 5.00h beginnt die Musik zu spielen | m.s Zustand wechselt vom Tief- in einen Halbschlaf | so geht’s unter die Dusche, in die KŸche und zum Klamotten packen | als m. am Bahnhof ankommt ist der Zug schon voll |Êkein Wunder |Êhat m. mit gerechnet | m. findet ein gemütliches Plätzchen und schläft weiter | gegen 7.30h ist Sonnenaufgang | m. wird wach | m. muß den Zugteil wechseln, sonst geht’ts nach Prag | Stehplatz im TŸrbereich | m. ist gutgelaunt |Êm.s Beine auch |Êist recht eng hier |Êm. fällt auf, dass ausgerechnet die voluminösesten Gestalten, meist Frauen in kurzen, regelmäßigen Abständen zum WC laufen | man kan es ruhig Pilgerweg nennen | irgendwann sitzt m. wieder | das war ein Fehler | in unmittelbarer Nähe sitzt ein unerzogenes Kind | und es kann nichts dafür | die Problematik scheint sich schon mehrere Generationen durch den Stammbaum zu ziehen | m. vermißt Marie | oder ein anderes nettes Spielzeug mit dem die nervigen Schreie der Mutter in den Hintergund gedrängt werden könnten | sie versucht ihr Kind zu beruhigen | dabei ist sie lauter als ihr Sohn | und sie nervt mehr | 13.39h Frühstück in Leipzig | am nächsten Zug wartet schon besagte Kleinfamilie | m. bewegt sich an’s andere Ende des Zuges | die restlichen 2 Stunden Fahrt sind es eigentlich nicht wert erwähnt zu werden |Êaber sie waren leider nötig | gegen 16.00h ist m. da |Êin MD |Êerste fröhliche Unkoordinationen deuten sich an | typisch | müßte man mal ändern
22 | Dezember | 2006
10:19:48 h |
M.: bist im bŸro?
m.: jupp
M.: motiviert?
m.: nš
M.: ditto
m.: :-)
08 | Dezember | 2006
stomen und Wupf sind erfolgreich gelandet | m. eilt zur SchlŸsselübergabe | Sendlinger Tor | drei Minuten zu spŠt | kein stomen | kein Wupf | m. schaut auf die Uhr | 12.38h | Mist | fŸr 13.30h hatten sie sich verabredet | m. rennt zurück in’s Büro
45 Minuten später | m. eilt zur SchlŸsselübergabe | Sendlinger Tor | drei Minuten zu spŠt | da steht stomen |Êda steht Wupf | stomen sagt, m. sähe gut aus | Wupf sagt, m. sähe aus wie ein Münchner | m. ist traurig | so wollte er nie aussehen
30 | November | 2006
m. wird flachgelegt | eine böse Erkältung |Êmit allem drum und dran | m. schläft den ganzen Tag
26 | November | 2006
m. möchte zeitig zurück in München sein | muß ja Montag früh raus | ein Zwischenstop in Düsseldorf ist geplant | Adventskalender- und Plätzchenübergabe und Kaffeetrinken mit Daniel | kurz vorm Kaffee kommt ein Anruf | die Zahnbürste und all die anderen Hygieneutensilien stehen noch in Werden | so’n Mist | dann eben zurück und dort ’nen Tee trinken |Êendlich auf der Autobahn nach München |ÊVollsperrung |Êeine Umfahrung scheitert | dann eben warten | und später fahren | anstrengend |ÊAnkunft 2.30h |Êm. fällt totmŸde in’s Bett
25 | November | 2006
1. Frühstück | schlafen |Ê2. Frühstück | im Baumarkt gibt’s nur furchtbare Vordächer | Mietwagen abgeben |Êmit der S-Bahn nach Oberhausen | drei Typen mit der gleichen Frisur | Freunde | aber muß Freundschaft so weit gehen? | warum nicht wenigstens eine gute Frisur? | die Haare waren rot gefärbt | rot-braun |Êsah aus, als wäre das Haltbarkeitsdatum abgelaufen gewesen | der Schnitt war schief | vorne und hinten lang | an den Seiten kurz | zwischendrin blonde Stellen und Strähnen | der Slang der drei war atemberaubend | vor allem, wenn der Herr Sick dem m. gerade sein zweites Buch im Ohr vorlie§t | Bahnhof in Oberhausen | schönes Gebäude | CentrO geguckt | weil m. noch Socken braucht | nicht so schön wie der Bahnhof | dafŸr voller | und schon Weihnachtsmarkt | noch vor dem Totensonntag | ist doch noch gar nicht Advent
Abends bei Oli und Nina |Êsie hatten geladen | viele waren da |Ênatürlich Nina und Oli | aber auch Nina und Kalle | Lena und Janek | Micha, Basti und Heike | es gibt viele Leckereien |Êvon den Brownies aus D’dorf kann m. gar nicht genug bekommen
24 | November | 2006
unterwegs nach Essen-Werden |Êfreie Fahrt | aus dem Radio ertönt der Herr Jürgens |Êer singt von Blumen, Häusern, Sahne und New York | gute Laune stellt sich ein |Êder Tempomat schiebt uns zügig über die Bahn | Ankunft gegen 0.30 h im „Löwental” |Êm. war schonmal hier | eine zweite Chance hat selbst so eine Dorfdisco verdient |Êaber dieser Besuch war der/das Letzte
da hätte m. sich lieber leuchtend braune ¬ Bilder und Installationen angeschaut
21 | November | 2006
m. nutzt „Mister Wong” |Êda kann man seine Bookmarks online verwalten |Êund mit anderen teilen |Êmanche interpretieren das dann etwas weiter |Êdie schicken Ihre links dann ungefragt anderen | als „Empfehlung” | ein Forum über PC-Hardware | muß man sich mal vorstellen | PC-Hardware für m. |ÊPC-Hardware!!! | BIOS-Tuning!!! | so'’n Quatsch | wer sowas braucht kann sich auch einen Z4 kaufen | zum Posen | mit ’nem häßlichen Frauenauto | m. braucht sowas nicht | weder’n Z4 noch’n PC-Forum | da ist nämlich kein einziger Eintrag über G4 Aluminium-Powerbooks drin | in Wirklichkeit ist es Spam |Êbesonders wenn die gleiche mail tŠglich kommt |Ênur ohne Viagra und Penisvergrš§erungen |Êtotal nervig |Êm. schreibt die Absenderin an | die schreibt zurŸck | von Einsicht keine Spur | zwar ’ne Entschuldigung, aber m. soll sich nicht so haben | falls doch noch einmal was kommt | hat m. aber | was dagegen | soll sie sich doch besser organisieren | sich ’ne Liste machen | zum Abhaken | und wenn sie so dumm ist, mit ihrer richtigen Adresse zu versenden, kann m. auch zu anderen Mitteln greifen | ziehen Sie sich warm an, Frau Petra Hamade! | m. ist sehr verärgert!
18 - 19 | November | 2006
lecker Frühstück mit Wurscht und Bier |Êanschlie§end Karten gestalten mit Moni und Jens
14 | November | 2006
Quickstep |Êm. lernt’ tanzen |Êim Sportverein |Êmacht Spaß | m. soll schon ganz gut gewesen sein |Êglauben kann m. das nicht
09 | November | 2006
erster Arbeitstag | m. fühlt sich wohl
01 | November | 2006
grad im Kino gewesen |Êwer früher stirbt ist länger tot |Êm. hat herzhaft gelacht |Êschön bayrisch |Êherrlich skurril |Êwunderbare Pointen
draußen fällt der erste Schnee
01 | November | 2006
grad im Kino gewesen |Êwer früher stirbt ist länger tot |Êm. hat herzhaft gelacht |Êschön bayrisch |Êherrlich skurril |Êwunderbare Pointen
draußen fällt der erste Schnee
31 | Oktober | 2006
Tanzkurs verschoben | mangels Gesundheit
20 | Oktober | 2006
in Magdeburg ist ein Gutschein für ein Upgrade in die nächsthöhere Fahrzeug-Kategorie angekommen |ÊWert etwa 10 Euro | die erneut notwendige Fahrt ersetzt das leider nicht | telefonisch erreicht m. aus nicht mehr | muß er wohl mal nach Hamburg schreiben
18. & 19 | Oktober | 2006
niemand ruft zurück | m. ist ganz schön traurig
17 | Oktober | 2006
m. ruft beim Europcar-Kundenservice an | „Sie haben Recht. Da ist uns wohl ein Fehler unterlaufen. Ich werde schauen, wie wir Ihnen helfen können. Ich rufe Sie gleich zurück” | m. wartet
13 | Oktober | 2006
Freitag | m. zieht um | die Sachen stehen fertig gepackt im Kämmerchen der alten Wohnung | m. ist bei der Autovermietung | die mit dem grünen Logo | ist schon recht spät |Êm.s Kombi ist nicht verfügbar | trotz Reservierung | nur eine Limousine haben Sie für m. | das verraten sie ihm aber nicht | da paßt aber weniger rein | also ein kleinerer Kombi | der ist kaputt | die Rückbank läßt sich nicht umklappen | zurück zur Station | Wagen wechseln |Êgleiche Größe |Êimmernoch zu klein | einiges bleibt in Cottbus zurück
10 | Oktober | 2006
lustige Spiele mit Erstsemestern in der Sprem | Luft und Liebe geschenkt bekommen | Udo Lindenberg schlendert vorbei | wie gewohnt mit Ledermantel, Schlapphut, Sonnenbrille und alkoholischem KaltgetrŠnk | Lehrstuhl-Schlüssel abgeben - wozu der alles gut war | jetzt hat m. gar kein Zuhause mehr in Cottbus | m. ist ein bissel wehmütig
09 | Oktober | 2006
m. auf dem Weg nach Cottbus |Ê7.58h ab Zoo |Êm. döst |ÊOstbahnhof |Êplötzlich bekannte Stimmen irgendwo vor m. |Êzwei als Pendler bekannte AssistentInnen unterhalten sich über die Leistungen von einigen Studenten |Êsie lästern | ausgerechnet die beiden |Êm. könnte kotzen |Êdie haben ja ein völlig verzerrtes Bild von sich
07 | Oktober | 2006
irgendwie ist Baugeschichte nicht so das Richtige für m. |Êdann doch lieber lange ausschlafen, einkaufen, Wäsche waschen, Flos Kachelofen heizen und Tagebuch schreiben | hoffe das rächt sich nicht
06 | Oktober | 2006
Frühstück im CafŽ der Bergmannstraße |Êm. freut sich über ein Wiedersehen
dem Dietrich ist schlecht |Êdas muß m. ändern |Êdie passende DVD liegt in Cottbus |Ê14.00h fährt der Zug |Ê16.30h Ankunft an der Uni | nach 15 Minuten ist alles wieder gut dank OS X und Target-Modus |Êso macht reparieren Spaß |ÊKäffchen mit Janek | 18.00h sitzt m. wieder im Zug nach Berlin |Êtoll so ein Semesterticket | die Welt ist so irgendwie größer | und schöner |Êund einfacher | und überhaupt irgendwie besser | nur das Lernen macht m. auch nicht mehr Spaß als sonst
04 | Oktober | 2006
„Die Bahn” streikt |Êist blöd, wenn m. von Berlin nach Cottbus muß |Ênach 48 Minuten kommt der Zug doch noch | unterwegs 13 Minuten aufgeholt |Êschnell zum Lehrstuhl |Êm. findet seinen Laufzettel nicht | braucht ’ne Zweitschrift | Baugeschichte Prüfungstermin besorgt | bei Kunstgeschichte noch eben die Note in den neuen Zettel eintragen lassen und zum Prüfungsamt geeilt | lange Schlange | dann Mittagspause |Êm. war fast der erste in der Schlange | schnell was essen |Êdann zurŸck | zur Prüfung anmelden |Êauch fertig | selten so viel an einem Tag in dieser Uni geregelt bekommen | 14.00h Präsentation | Leichtbau-Seminar | kräftig Kritik bekommen | zwei Lehrstühle | der eine hat recht |Êder andere ist einfach nur unverschämt | hinschauen könnte helfen
01 | Oktober | 2006
m. ist Nomade | moderner Nomade | ist ein komisches Gefühl keinen festen Wohnsitz zu haben
30 | September | 2006
Abschiedsessen in m.s Zimmer |Êist ungewšhnlich aufgeräumt hier
26 | September | 2006
m. packt’s
24 | September | 2006
viel zu früh aufstehen | der Zug ruft | m. muß nach Cottbus | sein Zimmer räumen | im ersten RE nach Bielefeld steigt eine Gruppe christlicher Jugendliche ein |Êm. wird aus seinem Dämmerzustand gerissenÊ| ganz schön laut hier | plötzlich werden Gruppenspiele gespielt | so geht das nicht |Êviel zu laut |Êm. zieht sein Longsleeve aus |Êder Aufdruck „Nur für Erwachsene” seines radioeins-T-shirts kommt zum Vorschein | jetzt noch bißchen gucken, als wŸrde man pubertierende Jugendliche fressen und Ruhe ist im Abteil |Êobwohl m. weiß, dass er grimmig gucken kann, ist m. überrascht, wie schnell hier Ruhe ist | dann kommt die Stadt, die manche unwissende Leute Bielefeld nennen |Êumsteigen |Êweiter bis Braunschweig | unglaublich wie langweilig Ostwestfalen ist |Êda schaut man raus |Êaber nix ist | gar nix
23 | September | 2006
Frühstück bei Nina und Oli in Oberhausen | anschlie§end Zeche Zollverein | was finden hier jetzt alle so toll dran? |Êdie sollen sich mal Vockerode anschauen | da kann man noch was sehen |ÊCurrywurst-Pommes muß sein im Pott | Lars schaut noch vorbei |Êspäter dann auf die Party | viele Leute da | m. landet im Pool | in voller Montur |Ênass das | andere schlafen im Heizungskeller |Êschönes Fest
22 | September | 2006
Isa und m. müssen nach Essen |ÊJens ist schon 30 |Êdas sollte man feiern |ÊMietwagen und Leute mitnehmen ist irgendwie netter als mitgenommen werden |Êauch wenn’s nur ein prolliger Golf ist |Ênoch zwei Kaltgetränke im Tal der Träume mit Moni, Jens und Mercedes
13 | September | 2006
m. entdeckt den Hausmann in sich
09 | September | 2006
nach dem Frühstück noch letzte Hochzeitsgeschenkverpackungsvorbereitungen |ÊMaterialeinkaufen in der Innenstadt |Êschnell noch einen Hugo adoptiert | Hugo ist Schotte, alt, senil, und hat Schrammen auf der RŸckenflosse | nŠchstes Jahr wird er besucht |Êrasen nach Großenhain |Êschnell umziehen |Êder neue Anzug ist super | ab in die Kirche |Êist schän hier | Feier mit mit viel Gesang | das Essen war super |
08 | September | 2006
morgen morgen kommt der Pabst nach München | lieber weg hier | in Großenhain bei Dresden ist Hochzeit |Êdeshalb heute schonmal nach Dresden |Êmit 'nem Mietwagen |Êder Polo hatte ’nen Stern und ’n Navi |Êmacht nix |Êwar sehr gemütlich |Ênoch gemütlich was trinken und fast ’ne Katze adoptiert
03 | September | 2006
Espressomaschine repariert |Êjetzt geht sie wieder |Êder Kaffee schmeckt verbrannt |Ê
02 | September | 2006
m. unterwegs nach München | endlich mal Luftwechsel | mal raus aus der Lausitz
22 | August | 2006
m. war im Fahrradladen | sein Geburtstagsgeschenk einlösen | alles neu | Schalt-/Bremshebel | Ritzelpaket und Kette | Schutzbleche | Vorderlampe | Bremsen | Lenkerband | nur das Hinterrad hat immernoch ’ne kleine acht | muß irgenwann mal ’ne neue Felge her | war zu teuer | und der Sattel ist auch noch sehr kaputt | war auch zu teuer | aber’s radlfahren macht endlich wieder Spaß |ÊVielen Dank, liebe Geburtstagsschenker | war ein tolles Geschenk | m. ist glücklich
zwischendurch
m. passieren viele schöne Dinge | nur m. fehlen die Worte | deshalb hier kurz:
Polterabend mit schlafen unter freiem Himmel im hohen Fläming | Besuch der F60 in Lichterfelde mit Rotzgöre und australischem Mitbewohner | Hochzeit im Spreewald |ÊSchwalbe gekauft | Schwalbe wieder zurückgegeben | Oli in Stuttgart besucht |ÊPascal und andere nette Leute waren auch da | bei Moni und Jens übernachtet |Êdanke! | arbeiten in CB |Êzuviel unbezahltes Zeug | aber m. hat jetzt Einblick in Textpattern, Wordpress, Drupal, Typo3 und MODx | Verlobungsfeier in Essen |Êganz oben auf’m Berg | phantastisches Essen | Reden auf niedrigem Niveau | schönen Sommeranzug entdeckt | toter Baum auf Bahngleis |ÊWiederbelebung unmöglich
19 | Juli | 2006
heute ist Wettbewerbs-/Entwurfsabgabe | m. ist zu spät dran |Êm. schafft es nicht | sch...
10 | Juli | 2006
m. kann nicht schlafen | es kribbelt im Kopf | danke Mario Pricken ¬ | m. hat viele wunderbare Gedanken zu seinem Entwurf
09 | Juli | 2006
m. arbeitet immernoch intensiv an seinem Entwurf | nebenbei läuft das Endspiel der Fußball-WM |ÊFrankreich gegen Italien | Italien gewinnt 5:3 nach Elfmeterschie§en Ê| da haben sie sich durchgemogelt |Êwie immer | kein attraktives Fu§ballspiel | aber genau so viel Einsatz wie nštig | m. wird von der Freude nicht mitgerissen | m. arbeitet weiter | und freut sich lieber über verspätete Geburtstagsglückwünsche
08 | Juli | 2006
Deutschland ist Dritter |Êwar ein schönes Spiel | m. ist begeistert | und immerhin mußten wir nicht mit diesem häßlichen goldenen Ball spielen
02 | Juli | 2006
m. ist überwältigt |Êm. hat eben einen Gutschein bekommen | für einen Maßanzug |Êund vielleicht bleibt sogar noch was fŸr ’ne Fahrradreparatur übrig |Êmeint M. |Êunglaublich |Ê’ne tolle Idee | aber viel zu groß für m. | das Geschenk | nicht der Anzug | also der Anzug als Geschenk | das ist viel zu groß |Êder Anzug wird ja dann passen | m. ist total aufgeregt | danke ihr lieben Sponsoren | ihr seid so viele | unglaublich | danke |Êihr habt m. einen tollen Tag beschert | auch wenn er hauptsächlich aus blödem Zeichnen besteht
15 | Juni | 2006
wer bohrt eigentlich Löcher in m.s Schneidematte? | nur weil sie nicht jedesmal nach Gebrauch weggeschlossen wird, ist das kein Aufruf zur Sachbeschädigung! |Êm. ist erbost | Frechheit | m. erwartet eine Entschuldigung
13 | Juni | 2006
m. tanzt | das ist selten | mitten auf’m Campus |Êmit ’ner hübschen Frau | ist ein Fotoshooting für’n Plakat | ganz schön anstrengend zu posieren | die Brasilianer haben zeitgleich gespielt | und scheinbar dabei nicht getanzt
11 | Juni | 2006
Geburtstagsbrunch an der Isar | es gab Tortilla, 1,8 Kilo spanischem Schinken, Obstsalat und viele andere Leckereien | das Wetter war super | m. hat jetzt Sonnenbrand
10 | Juni | 2006
Großeinkauf | shoppen | grillen im Schotterbett der Isar | Pianobar | Prosecco mit Holundersaft und Moni |ÊMitternacht | Geburtstagsständchen vom Chef für Isa |Êdie ganze Kneipe singt
09 | Juni | 2006
Wochenende in München | Eröffnungsspiel in der ersten Reihe gesehen | guter Blick auf’s Spielfeld | dazu gegrilltes, Salat, Brezn und ’n Helles | in der Halbzeitpause Torwandschießen | m. versagt kläglich | Polen - Ecuador wird nicht geschaut | m. muß trainieren | 2 Stunden Training mit dem vierjährigen Fußballtrainer | jetzt ist m. fit
08 | Juni | 2006
m. bekommt ein Stöckchen | von HerrnMoryson ¬ | eine große Ehre | alle zeigen ihre Kaffeetassen | m.s Tasse ist ein Glas |Êleider leer | da könnte er sich mal ’nen neuen holen | das Stöckchen hat m. verbaselt | ist also nix mit weiterwerfen
04 | Juni | 2006
toller Tag | m. frühstückt mal wieder auf’m Balkon | das Wetter ist gut | es ist fast warm | m. entdeckt zwei Fallschirmspringer am Himmel |Êder Tag wird sehr produktiv |Êkleiner Rückschlag am Abend |ÊMorgensterne können auch Kummer haben | danach Campus-Fest | Bierchen mit Wupf | die Yellow Umbrella schon verpaßt | Eskorzo macht Spaß |Êm. hat den Ska wieder für sich entdeckt | zuletzt The Tarantinos |Êm. staunt | da vorn steht der mmg und spielt Saxophon | hätte ruhig mal ankündigen können, dass er in der Stadt ist | m. wu§te gar nicht, dass der mmg Saxophon spielen kann | hat Spaß gemacht |
01 | Juni | 2006
Flo hat eine Aufgabe |Êder tolle Sven hat sie ihm gegeben |Êin seinem tollen Seminar | 4x vom Altmarkt zum Busbahnhof |Êjeweils hin und zurück | 1x per pedes, mit der Bahn, mit’m Fahrrad und ’nem Auto | m. hat selten sowas bescheuertes gehört | m. hat Lust zu laufen | also geht er mit | schließlich mu§ man sich blöde Aufgaben ja selbst schön machen | von Altmarkt zum Busbahnhof laufen und zurück mit der Bahn |Êmuß reichen | reicht auch | hat Spaß gemacht | das Wetter war toll |Êdie Laune war gut | ’nen neuen Barbier-Salon entdeckt | und anschließend noch ’nen Kaffee und ’nen Brownie auf dem Altmark verzehrt |
in der Bahn saßen paar Nazis | es gibt sie also leider doch noch | m. hatte schon Jahre keine mehr in Cottbus gesehen | naja, sind ja eher lichtscheu | und unnütz sind die auch |Ê
1.00h nachts | m. sitzt noch am Lehrstuhl | mit M. | plštzlich ruckelt jemand von außen an einer Tür, die immer verschlossen ist | dann macht’s laut ratsch | M. und m. stürmen zur richtigen Tür | ein Wachmann steht draussen | sieht mindestens genauso verstört aus wie M. und m. | er hat alle Plakate des Lehrstuhls runtergerissen | einfach so | ohne Grund | der spinnt wohl
28 | Mai | 2006
kleiner Sonntagsspaziergang an der Elbe | starke Windböen | starker Wellengang | danach gab's den Rest vom Kuchen |
kurz nach 17.00h fährt m.s Zug nach Cottbus | nur blöde Leute im Zug | alle viel zu laut und richtige Dumpfbacken | Piercings im Gesicht von fünfundfünfzigjährigen, langweiligen, betonfriesierten Berliner Hausfrauen mit schlecht erzogen Kindern sehen übrigens nicht gut aus | kann m. nur abraten | lieber irgendwo versteckt anbringen |Êoder ganz weglassen |Êmacht einfach keinen guten Eindruck, wenn trotz wegen mit Piercing nur dummes Zeug den Mund verläßt | Berlin Hauptbahnhof | vorgestern eröffnet |Êm. steigt natürlich dort um | erste Eindrücke aus den 20 min. Aufenthalt | ganz schön voll hier | angenehm hell hier oben | bißchen schummrig hier unten | ist lustig auf den ICE spucken zu können |Êich probier’s lieber nicht | enge Wege und Bahnsteige | schlechte Infos auf’m Bahnsteig |Êein Zug fährt auf einem anderen Gleis ein | keiner bekommt’s mit | die Durchsagen konnte man nicht verstehen | alle sind noch ein wenig überfordert | aber die üben ja noch |
Fahrkartenkontrolle im im Zug nach Cottbus |Êein altbekannter Schaffner | m. übereicht sein Wochenendticket | der Zugbegleiter stutzt |Êsagt dann laut: „Das ist ja kein Name, das ist ja ’ne Lebenseinstellung!” | m. freut sich | wird er sich merken | manchmal klappt’s noch nicht | wird aber besser
27 | Mai | 2006
shoppen | schöne Sachen gesehen | immer in der falschen Größe | zwischendurch einen Himbeer-Joghurt-Eisbecher |Êriesig und lecker | noch kurz weitershoppen, dann nach Hause zum Kuchen |Êabends spanische Leckereien |Êdie Tortilla ist mißglückt | lag an der Pfanne
26 | Mai | 2006
unterwegs nach Magdeburg | den Geburtstag von m.s Mama feiern | war schon lange für dieses Wochenende geplant | Isa und m. kaufen viele großartige Leckereien beim Spanier | die gibt’s morgen
24 | Mai | 2006
M. ist zu Besuch | m. und M. wollen Bier holen | sie geh’n zur Tanke | die hat schon zu | in der Videothek gibt’s kein vernünftiges Bier | kleiner Spaziergang zur nächsten Tanke |das Wetter ist toll | eine wunderschöne Sommernacht | zwischendurch paar neue Stra§en in Cottbus entdecken | ungesehene Schätze tun sich auf |Êan der Tanke gibt’s gutes Bier | 2 für jeden | weiter geht’s | spazieren macht Spaß | kleine Runde zur Bahn |ÊFußgängerbrücken entdecken |Ê Schrankenwärterinnen erschrecken | Züge beobachten | 3 Stunden Bier holen | super Abend |Êbesser als jeder Kneipenausflug
1.00h nachts |Êm. ist auf dem Heimweg | bekannte Stimmen aus dem Hinterhof | Grillparty in der 55 |ÊSemo feiert | er wird 30 |Êm. feiert noch etwas mit | bis Isa kommt |Êsie steht im Stau
19 - 21 | Mai | 2006
so viel zu tun |Êso wenig geschafft
18 | Mai | 2006
Dietrich bekommt in Berlin ein neues Display | geht viel schneller als vermutet | m. muß nicht den ganzen Tag durch den Regen rennen und warten | nach dem Frühstück von, mit und bei Flo bekommt m. schon den Anruf | „Dietrich geht’s gut und wir sind fertig” | m. kürzt sein Programm | Schawarma essen mu§ aber sein | wenn m. schonmal da ist
17 | Mai | 2006
blau ist super
von München nach Cottbus | leider über Berlin | 7 Stunden Auto bis Berlin | m. dachte es geht nicht langsamer als am 12. | aber: es geht!
16 | Mai | 2006
shoppen |ÊSchuhe, Hosen, Gürtel | m. braucht alles |Êgekauft wird nix | Currywurst essen und Radler trinken macht sowieso mehr Spaß
15 | Mai | 2006
m. muß das Auto zurückbringen | m. ist traurig | auf dem Weg Isa im Büro abgeben | danach Richtung Olympiadorf | immer geradeaus | einfach nur die Schlei§heimer hoch und dann leicht links in die Lerchenauer | ist ganz einfach | theoretisch | die Schlei§heimer ist lŠngst vorbei | m. ist immernoch auf der Dachauer | m. fährt rechts ran | jetzt mu§ er nur noch rechts abbiegen dann ist er auch da | Glück gehabt | kurzes Gespräch mit dem Verkäufer | als m. ihn fragt, ob er das Auto direkt wieder mitnehmen dŸrfe, verlangt der Verkäufer 36.850 Euro | m. lehnt dankend ab | schade | telefonisches Ausheulen bei ungefähr 3 Leuten | ’tschuldigung |Êmußte in dem Moment sein | m. spart jetzt wird wohl einige Tage dauern, bis er das Geld zusammen hat | wenn m. jeden Tag einen Euro … | nee, dann sollte m. sicher nicht mehr Auto fahren | bleibt vorerst wohl nur Fahrrad fahren | damit das geht braucht man manchmal neue Schutzbleche |Êm. versucht sich als Schutzblech-Auswechsler | geht so lala | alles ist festgerostet | läßt sich nur schwer bis gar nicht lösen | Stunden gehen in’s Land | elegant ist was anderes | m. bekommt ’nen leichten Sonnenbrand | lecker Tortilla zum Abendessen | danach ist m. müde
14 | Mai | 2006
es regnet | die Inklusivkilometer sind auch fast aufgebraucht | lieber keinen Ausflug mehr machen | würde schnell sehr teuer werden | lieber Kaffeetrinken mit Jenny und Caro in der Maxvorstadt | anschlie§end Kino | das Leben der anderen beobachten | danach scheint die Sonne | ’n Stück Kuchen und 'nen Tee in der Sonne |Ênoch ’n paar Strahlen im Hofgarten einfangen und dann nach Hause | m. kocht hervorragend | ist sogar ein wenig stolz auf sich
13 | Mai | 2006
m. mag den V70 | das ist schon länger so | m. fühlt sich trotzdem nicht spießig oder langweilig | Isa hat einen V70 organisiert |Êfür’s ganze Wochenende | im Volvo-Autohaus ist viel los | der zuständige Verkäufer hat keine Zeit | umso besser | so rückt er den Wagen ohne großes Verkaufsgespräch raus | schwarz ist er | der Wagen | mit Xenon-Licht | so wie m. ihn bestellen würde | innen Leder, Telefon, unzählige Extras | leider kein Navi und keine elektrische Sitzverstellung | aber hervorragend motorisiert | ein Diesel | aber Ÿberhaupt nicht schwerfällig | zieht in jeder Situation gut | auf geht’s | kleine Tour durch Bayern | erstmal verfahrenÊ| m. hat sich geirrt | Isa hat ihm vertraut | m. ahnt, wie man auf den richtigen Weg kommt | Isa wendet lieber | zurück nach München | 30 km | erstmal bißchen im Stadtverkehr testen und dann wieder raus auf's Land | diesmal ist’s der richtige Weg |
Ankunft in Tötzham | gehöhrt zu Babensham | muß man nicht kennen | ist ganz klein | kurzer Besuch auf dem Friedhof | das richtige Grab gefunden |
weiter geht’s | jetzt darf m. fahren | macht auch ihm Spaß | kurzer Eisstop an einem schönen Badesee | leider keine Badesachen dabei | macht nix | sind sowieso zu viele Mücken |
Wasserburg | beschauliches Städtchen am Inn | lustiger Biergarten direkt am Wasser | frisch gegrilltes mit Kartoffelsalat | freundlicher Kellner | schenkt Isa zwei „Halbe”-Gläser | zurück nach München | unterwegs wird das Auto nochmal auf Herz und Nieren geprüft | Test bestanden
12 | Mai | 2006
m.s Wecker klingelt früh | m. fährt nach München |Ê8.30h muß m. in Berlin sein | kein Problem | hat er ja bis vor zwei Wochen auch gemacht | m. stolpert die Treppe zum Bahnsteig 6 hoch |Êda mu§ er lang |Êdann in den anderen Tunnel | die Morgensonne blendet | m. sieht nix | plötzlich sieht m. einen Hund | ein Polizeihund |Êdrei Beamte hocken daneben | unter ihnen ein Mann | sein Kopf liegt in einer riesigen Blutlache | daneben noch seine Reisetasche | Wiederbelebungsversuche | m. muß schnell vorbeigehen | ist noch vor’m Frühstück | schnell auf Bahnsteig 2 in den Zug gehüpft | hinsetzen und durchatmen | m. grübelt | war’s ein Unfall? | ist der Mann einfach umgekippt | oder gab’s ’ne wilde Schießerei? | zum Glück überkommt m. noch einmal die Müdigkeit | er döst ein
m. ist gut in München angekommen | nur viel zu langsam |Êmit 105 die Autobahn langgekrochen | manchmal sogar 110 | unterwegs gab es noch drei Totalschäden | eine ältere Dame wollte eine „Wanderbaustelle” auf der selben Spur überholen | ein Auto hat den Abstand nach rechts überschätzt | das Dritte brannte einfach | komische Fahrt
’s Kathl treffen war schön
09 | Mai | 2006
ein schöner Tag | auf dem Balkon gefrühstückt | keine Handballkarten bekommen | Kindergarten an der Uni |ÊKakao im Park |ÊVolleyballspielende Scheinschönheiten | kaputte Typen auf der Bank nebenan | ein knallharter Film |Êscherzende Burger-King-Verkäuferinnen |Êkurzes Bier auf'm Altmarkt | zum Abschlu§ eine lustige, betrunkende, wild flirtende, vor kurzem an der Hüfte operierte, lieblichen, trockenen, halbtrockenen Wei§wein trinkende und an einer Imbi§bude arbeitende Postfachangestellte aus Kreuzberg, die nicht mehr in Kneipen geht, weil sie bereits über 40 ist, mit ihr unbekannter Begleitung | schön | sehr entspannt und sehr schön | der Tag
08 | Mai | 2006
der Frühling ist ganz schön hübsch
vor genau einem Jahr wurde Dietrich angeheuert | Marie auch |ÊMarie ist inzwischen verschwunden | Dietrich bleibt noch | bekommt in Kürze eine kleine Schönheitsoperation
07 | Mai | 2006
der FC Energie will scheinbar nicht aufsteigen | schon wieder eine Chance versiebt
Tatort schauen auf’m Balkon | Leitmayr und Batic | wird in Echtzeit gespielt |Êganz schöner Hammer | m. grillt dazu und trinkt Augustiner
05 | Mai | 2006
m. hat ja einen schönen Balkon | mit Rasen im Blumenkasten | ’nem netten Baum davor | nur ein Pool fehlt noch | ein Pool in dem man seinen hei§en Körper kühlen und Kaffee trinken könnte
03 | Mai | 2006
m. geht zum Fußball | mit den Jungs der WG und vielen anderen | direkt in’s Stadion | kann man im WM-Jahr schonmal machen | so als Einstimmung oder so | FC Energie Cottbus gegen 1. FC Dynamo Dresden | Energie könnte wieder in die erste Liga aufsteigen | aber irgendwie sind sie zu unbeweglich | kein Wunder bei der Hitze | 0 : 0 | vorerst wird noch nicht aufgestiegen
01 | Mai | 2006
m. macht sich was zu essen | plötzlich sieht er das Messer nur noch in Zeitlupe | es bewegt sich irgendwie durch die Kuppe seines linken Ringfingers | bißchen Haut fällt ab | viel Blut auf'm Teller
30 | April | 2006
studentisches Architekturfestival „arch.stars” in Cottbus | es passieren paar Dinge, die man als Veranstalter lieber nicht macht | trotzdem schöne Abschlußparty
29 | April | 2006
exzessives Spargelessen in der WG | Mitbewohner Basti hat eingeladen | 15 Leute sind erschienen | sowohl Spargel als auch die zugehörigen Schnitzel sind hervorragend | hätte vielleicht etwas mehr sein können | dafür gab's reichlich Getränke
28 | April | 2006
m. ist bißchen wehmütig | heut war sein letzter Tag im Büro in Berlin | m. hat viel gelernt in den letzten 14 Monaten | und es hat viel Spaß gemacht | anstrengend war's auch ein wenig | jetzt kann m. sich wieder mehr auf's Studium konzentrieren | hat auch was | nur das Geld wird unglaublich knapp | ein Grund mehr im Sommer scheinfrei zu sein |
26 | April | 2006
immer noch Sommer | immer noch die gleichen Nebenwirkungen
25 | April | 2006
der Sommer ist da | zweimal Eis essen | nicht arbeiten wollen | stattdessen Wasserpfeife, Radler und lustiges Leute-beobachten auf m.s Balkon
22 | April | 2006
Hochzeit in Hannover | spanisch-deutsch-katholisch-protestantische Trauung | sehr schön
21 | April | 2006
m. unterwegs | wie immer | fast | m. fährt ausnahmsweise mal ICE | nach Hannover | günstiges Ticket bekommen | Surf & Rail | jetzt sitzt er hier | eben auf'm Bahnsteig am Zoo hat m. zwei bekannte Schauspieler gesehen | er, klein, dick, mit Brille, Typ Pathologe | steht mit seinem kleinen, dicken Freund am Bahnsteig und wartet auf den ICE nach Hamburg | sein Name fällt m. nicht ein |
ihren Namen kennt m. | sie ist kräftig schönheitschirugisch bearbeitet und klettert gerade aus dem Zug München - Hamburg | sie sieht nichtmal im Fernsehen gut aus | aber in natura erst | hm, natura ist’s ja nicht mehr | wie heißt denn sowas? | furchtbar! | wirklich nicht schön und dann schaut sie auch noch elendig frierend aus ihrem beigen Rollkragenpulli | die Hände schützend vor den Plastikbusen gehalten | m. verschweigt den Namen lieber | im Fernsehen streitet Sie sie Schönheits-OPs immer ab | und m. möchte nicht verklagt werden |
aber sind das denn überhaupt Schönheits-Operationen, wenn man danach scheiße aussieht? | wenn man sich bewußt unter’s Messer legt und danach kaputt aussieht sind es doch mutwillige Unfälle | jedenfalls eine ganz neue Dimension von plastischer Chirurgie |
seine Narbe auf der Nase läßt m. nach diesem Anblick jedenfalls nicht mehr wegoperieren |
m. ist erschrocken darüber, wie viel er scheinbar über diese Frau weiß, ohne sie zu kennen | blödes Boulevard-Fernsehen |
der Zug hat gerade die Elbbrücke passiert und holpert mit 251 km/h durch die Landschaft | schweben müßte er | wie der Transrapid |
der kleine, dicke, glatzköpfige Schaffner Zugbegleiter schafft es erst beim zweiten Versuch das Onlinezertifikat zu überprüfen | ist ja auch schwer Zahlen- und Buchstabenkombinationen in eine etwa 15 Jahre alte Maschine einzugeben |
m. ist langweilig | irgendwie ist im RE zwischen Cottbus und Berlin mehr los | hier kann man nicht mal die Leute beobachten | m. sieht nur Füße, Lehnen und Gepäck |
per Telefon bekommt m. noch kurz vom Schwesterchen eine kleine Einparkhilfe und dann sind es plötzlich nur noch 20 min bis Hannover | der Zug holpert und schaukelt immernoch | plötzlich klingt er wie eine kleine Propellermaschine | der Seegang hört dennoch nicht auf
20 | April | 2006
Ausflug zum Kraftwerk Vockerode | liegt bei Dessau an der A9 und direkt an der Elbe | gewaltiges Ding | die Auftaktveranstaltung zu ’nem Studentenwettbewerb findet heute statt | Nina und Larry von der Dortmunder Uni sind auch da | beide studierten früher auch in CB | der Busfahrer sieht aus wie Oli aus Stuttgart | das Kraftwerk ist groß, alt und sehr beeindruckend | m. weiß nur noch nicht, wie man es Umnutzen könnte
17 | April | 2006
Ostermontag | m. muß nach Cottbus zurück | vier Studenten im Auto | 2x Architektur Uni Cottbus | 1x Architektur FH Cottbus | 1x Sozialpädagogik FH Cottbus | m. ist das einzige höhere Semester | interessante Combo
16 | April | 2006
Ostersonntag | gemütliches Frühstück wie an den Tagen davor | diesmal im Bett und mit Ei | ist ja Ostern | großartige Pläne für den Tag | radeln im Englischen Garten und so | schnell noch die Sättel in der Höhe verstellen, Luft aufpumpen, los geht’s | so war’s geplant | tatsächlich fängt’s in Strömen an zu regnen | Abbruch der Aktion | wieder oben angekommen scheint die Sonne | schnell ’n Käffchen getrunken und neuer Versuch | Abbruch wegen starken Regens | oben angekommen scheint die Sonne | ganz schön stressig sowas |
15 | April | 2006
Shoppingtour | Schuhe sollen’s werden | einige schöne dabei | meistens zu groß | der Rest zu klein | m. besitzt abends so viele Schuhe wie vorher
14 | April | 2006
Karfreitag | langer Spaziergang an der Isar | noch längerer Spaziergang durch die Stadt, um etwas zu Essen zu finden | gar nicht so einfach in München
13 | April | 2006
Fahrt nach München | 21.00h ab Berlin | ein türkisches Pärchen mit Hund nimmt m. mit | ein Israeli und noch ein Mädel sind auch dabei | schade dass der Wagen an der Rückbank noch keine Kopfstützen hatte | verspannte Nackenmuskeln bei m. | 3.00 h nachts | Ankunft in München | willkürliche Kontrolle der Münchner Polizei | „Was machen Sie zu dieser Zeit hier? Haben sie Drogen konsumiert? Wo wollen Sie hin? Warum ist ihr Wagen so voll?” | die Polizei nennt es wohl Präventivkontrolle | m. nennt es Diskriminierung von Autofahrern mit den Beamten unbekannten Kennzeichen | am Hauptbahnhof wird m. abgesetzt | in dieser spießigen, kleinen Metropole fährt zu dieser Zeit nix | gar nix | ist doch immerhin Wochenende | auch auf'n Taxi muß man warten | m. beginnt smalltalk mit dem griechischen Taxifahrer | nach etwa zwei Sätzen wird der Dialog zum Monolog | der Taxifahrer erklärt m. die Schwierigkeiten im Architekturbusiness | m. sollte Taxifahrer werden - die wissen immer alles
09 | April | 2006
Fußball gucken mit Wupf und M. beim „besten Italiener der Stadt” | Lasagne und Cannelloni gab’s nicht | der Ofen war war aus | stattdessen eine extragroße Portion nach Art des Hauses | mit „ganz viel Liebe gemacht” | m. hätte es lieber ohne Liebe bekommen | vielleicht wäre es dann nicht die kleinste Portion am Tisch und weniger geschmacklos gewesen | Fußball gab’s auch noch | Cottbus hat gewonnen | 1:0 | gegen die Tupperkosmetiker aus Ahlen | der Torschütze hieß so ähnlich wie ein Jojo | sah etwas ungelenk aus beim Laufen | m. weiß jetzt wieder warum er kein Fußballfan ist
08 | April | 2006
Waldemar ist super | er wird m. in Zukunft viel Freude bereiten
07 | April | 2006
die Welt ist wunderschön
06 | April | 2006
m. geht zum ersten Seminar der neuen Semesters | die Nase läuft | der Kopf brummt | anschließend legt sich m. wieder in’s Bett |
05 | April | 2006
Dritter Tag im Bett | m. geht kurz zur Uni um sich Seminare auszusuchen | anschließend Besuch von Alex | abends ist Diplomparty ohne m.
04 | April | 2006
Tag II der Bettruhe | einzige Abwechslung ist ein kleiner Spaziergang zu Aldi und zwei Gläser frisch gepresster Citrus-Mix | abends kocht sich m. ’ne Hühnersuppe
03 | April | 2006
m. bleibt den ganzen Tag im Bett | die Schmerzen vom Freitag haben sich über das Wochenende zu einem grippalen Infekt gewandelt | m. versucht zu schlafen | ständig klingelt das Telefon | m. wird aus dem Schlaf gerissen | abends, als m. wach liegt, nicht schlafen kann und selbst Leute anruft, geht niemand an’s Telefon | in der Wohngemeinschaft ist auch niemand mit dem m. sich unterhalten könnte | alle unternehmen was schönes | unglaublich langweilig so
31 | März | 2006
merkwürdiger Morgen | m. rasiert sich | ist nicht wirklich wach dabei | hat anschließend ähnlich viele Haare im Gesicht wie vorher | m. kommt sich ganz schön blöd vor | beim Zähneputzen vergißt m., was er gerade tut | irgendwie schläft m. immernoch
im Zug werden die seit Tagen andauernden Zahnschmerzen schlimmer | strahlt in Richtung Ohr aus | ist wohl doch nicht nur gereiztes Zahnfleisch | Bahnhof Berlin Zoologischer Garten | ein Mann fällt direkt vor m. zu Boden | epileptischer Anfall | was tun? | einfach einem Fremden in die Taschen greifen, um zu sehen, ob er evtl. ein entsprechendes Medikament dabei hat? | hm | ist schon ein komisches Gefühl | plötzlich steht der Mann wieder auf | er meint es geht ihm gut und rennt weg | m. bleibt verwirrt zurück
30 | März | 2006
manche Beziehungen zwischen Menschen scheinen sich zu normalisieren | m. würde das sehr freuen
netter Abend in einer kleinen Küche | da sind die Kopf- und Bauchschmerzen fast weg
m. bastelt ein wenig an seiner Seite | liest auch alte Tagebucheinträge | erinnert sich an vieles, das er sonst längst vergessen hätte | m. findet das gut | manchmal muß er auch schmunzeln | wird er wohl so weitermachen
27 | März | 2006
der Frühling ist da | endlich | m. spürt es ganz deutlich
Lokschaden auf’m Rückweg | kein richtiger Lokschaden | sie ist abgestürzt und die Systeme müssen neu gestartet werden | kurz vor KaWe | hier wollte m. schon immer mal liegen bleiben | Aufenthalt auf freier Strecke | Aussteigen untersagt | viele Leute rufen panisch Leute an | m. ist entspannt | ein Zug hält neben m. | Katastrophentouristen oder Helfer? | weder noch | nach 20 min ist der Bootvorgang beendet | es geht weiter
26 | März | 2006
m. macht bißchen Frühjahrsputz
21 - 23 | März | 2006
Diplompräsentationen | m. präsentiert nicht selbst | das dauert noch, bis m. soweit ist | m. hört zu und bewertet | m. gehört zur Prüfungskommission | im Sitzen kann m. viel besser zuhören | hat Spaß gemacht | paar schöne Arbeiten dabei | manches vergessen wir lieber
17 - 19 | März | 2006
Stuttgart | Theaterpremiere | Geburtstagsfeier | Sonntagabend in 5h nach Berlin
10 - 16 | März | 2006
München in Kürze | Schwimmen & Sauna im Müllerschen Volksbad | Kino | Bobby Hebb Konzert | Odysee zum Baumarkt | zünftiges Weißwurstfrühstück | erste selbstgemachte Rouladen | Currywurst | ganz viel Erholung | fühlt sich an wie 3 Wochen
07 | März | 2006
ein langweiliger Tag | keine Zuhälter | keine Geldübergabe | kein Kaffee | doch, abends am Zoo | ein doppelter | und ’ne schlechte Currywurst | nachmittags gab’s Schokokuchen von der Mutter der Chefin | lecker | m. arbeitet und macht Fehler | wie immer |
im Zug hat m. Blähungen | gewaltige Blähungen | macht ganz schön Krach im Bauch | die Leute schauen schon | m. wird rot | sehr rot | m. schaut weg | dabei war’s doch nur ein Geräusch | kein Geruch | ’Tschuldigung | kann doch jedem mal passier’n
06 | März | 2006
früh aufstehen | m. muß in’s Büro | von hier fährt man genauso lange wie von Cottbus aus | nur die Stimmung ist besser | die Leute aus Brandenburg und Potsdam sind freundlicher als die aus Lübben, Lübbenau und KaWe | wie kann das sein? | verdienen die mehr | oder sind das alles zugezogene rheinische Frohnaturen? | m. weiß es nicht |
abends in der U9 steht ein Zuhälter neben m. | oder ist es ein Türsteher? | egal | der karrikiert sich selbst | langer, schwarz gefärbter Pferdeschwanz | Bomberjacke | Hochwasserhose | weiße Socken | große Ohrringe | ist gerade aus’m Toaster gefallen | will nach Hamburg | das teilt er seinem Mobiltelefon mit | allen Anderen auch | der Mensch in der Leitung muß schwerhörig sein | und er schuldet dem Pferdeschwanz Geld | viel Geld | soviel Geld hätte m. auch gern mal | die Geldübergabe soll gleich am Zoo stattfinden | m. überlegt, ob er auch was bekommt, wenn er mitgeht | dann droht der Schwanz dem Telefon | „Ich mach dich platt, wenn du nicht gleich da bist.” | „Du hast noch 3½ Minuten” | „Gibt Gummi, wenn dir dein Leben lieb ist!” | m. beschließt nicht mitzugehen | ist ihm zu gefährlich | Geld würde er wohl keines bekommen | höchstens was auf’n Kopp | braucht m. nicht | m. geht lieber zum Geldautomaten
05 | März | 2006
m. schläft nochmal aus | danach Krankenbesuch beim Onkel | der liegt auf der selben Station auf der sich m. vor 15½ Jahren den angebrochenen Arm durchgebrochen hat | beim Mensch-ärgere-dich-nicht spielen mit Papa | nach dem Besuch im Krankenhaus Wahlplakate fotografieren | anschließend schlafen | zwischendurch mal telefonieren | dann wieder schlafen | nochmal telefonier’n | wieder schlafen | Tagesschau, Brennpunkt und Tatort geschaut | keine Ahnung, wer der Mörder ist | m. ist eingeschlafen | Sabine Christiansen sieht aus wie immer | das Thema ist wie immer | die Gäste sind auch wie immer und sie sagen genauso viel wie immer | die Wiederholung läuft hier¬ | m. geht in’s Bett | m. muß ja mal schlafen!
04 | März | 2006
ausschlafen | mit dem Schwesterchen zum Väterchen | den Papa von einem neuen Computer überzeugen | es wird wohl ein süßes, weißes Äpfelchen | anschließend ein heißes Bad und ein Stück Apfelkuchen von Mama | Mama bekommt ’ne neue SIM | yo |
abends Leute treffen | einige geplant | andere zufällig | Sina aus der Schule | Telefonnummern getauscht und zum Kaffee verabredet | wenn m. mal wieder in der Stadt ist
03 | März | 2006
m. auf’m Weg nach Magdeburg | Freitag | früher Nachmittag | die Züge sind voll | und stinken | und eklige Leute sitzen drin | irgendwie unentspannt die Reise | Zwischenstop am Ostbahnhof | trockene, teure Berliner/Pfannkuchen/Krapfen gekauft | ein Hochgenuß | m. hätte gern was zu trinken
02 | März | 2006
unglaublich | eine freundliche Zugbegleiterin |
01 | März | 2006
Fahrt von Berlin nach Cottbus | m. hat etwas eher als sonst Feierabend gemacht | Flo sitzt mit im Zug | beide trinken viel Bionade und essen ein m, noch’n m und noch’n m | anschließend leckere Suppe bei Markus und Teppich schneiden | Flo kann das | m. nicht
28 | Februar | 2006
ein toller Morgen | m. schaut aus dem Zug | draussen ist überall Raureif | unzählige Rehe auf den Feldern | die Sonne scheint | heute vor einem Jahr hat m. im Büro angefangen | trotzdem kein schöner Arbeitstag
24 | Februar | 2006
m. wird früh wach | zu früh | es ist erst 4.00h | zu früh | m. dreht sich wieder rum | schläft noch ein Stündchen | könnte langsam mal wieder früher hell werden | dann würde das Aufstehen mehr Spaß machen |
die Figuren im Zug sehen m. ganz merkwürdig an | m. sieht doch aus wie immer | bißchen zerknittert halt | und unrasiert | naja, und ungekämmt | nennen wir es Surfer-Style | besser als die buntgestrichenenen Helme der Figuren, oder die lustige Überkämmfrisur des Dicken vor m. | dann doch lieber keine Frisur
schöner Abend in der Marie | Micha hat seine Shisha mitgebracht | Janek hat sein Schweizer Exil verlassen | Oli und Nina sind aus’m Westen gekommen | Isa ist wunderbarerweise auch da
23 | Februar | 2006
mit Mama ’n schnellen Espresso in Berlin getrunken | quasi ein EXpresso | m., das war ein schlechter Wortwitz! | !!! | macht nix | müssen wir durch | nach dem Kaffee Mama in die Geheimnisse biologischer Kräterlimonaden eingeweiht | im Zug Faltblatt wegen Streckensperrungen in Berlin-Rummelsburg entdeckt | gleich drei (!) Wochenenden gesperrt | S-Bahn fahren bis KaWe | weil m. die Leute dort doch so mag | diese ständig schlecht gelaunten Speckrandgürtler | m. freut sich, dass er mal vorher informiert wurde | sonst ist’s andersrum | hat m. direkt ’nen Anlaß ein unsinniges Interview ¬ mit dem Zug zu führen | die anderen Fahrgäste halten ihn für bekloppt | wenn die wüßten …
unterwegs ruft Flo an | die Haftpflichversicherung hat ihm ’nen Scheck geschickt | jetzt kann er seine Brille reparieren lassen | m. ist erleichtert | jetzt muß nur noch die Geschichte mit Isas Notebook geklärt werden | da ist die Versicherung ganz schön knauserig
20 | Februar | 2006
m. ist traurig | alle mails der letzten 8 Jahren sind weg | ganz plötzlich | einfach weg | die schönen | die bösen | die Rechnungen | die Rezepte | die Newsletter | einfach alles | alles weg | alles, was m. jemals bekommen hat | gestern hat m. über ein backup nachgedacht | jetzt ist zu spät
|update| ganz schön leer, so’n Posteingang ohne mails | und niemand schreibt m.
13 | Februar | 2006
Muscheln können ganz schön atemberaubend sein
12 | Februar | 2006
mit der Bahn und ’nem Wochenendticket nach Cottbus | zehn Stunden in Zügen und auf Bahnsteigen | dreimal umsteigen | der erste Zug fährt bis Regensburg | m. fragt sich, warum die Leute ihre stark riechenden Käsebrote und Salamistullen immer direkt nach Abfahrt komplett essen | fahren die nur zu kurz oder wollen die Gewicht sparen | für’s nächste Umsteigen? | der Geruch von kaltem, hartgekochtem Ei schnürt m. die Luftröhre zu |
der Zug ruckelt sehr | lesen unmöglich | m. vermißt Marie | m. hofft, es geht ihr gut in ihrem neuen zuhause |
Regensburg | m. kauft sich einige geruchlose Kleinigkeiten zu essen |
weiter nach Hof | der Dieseltriebwagen schiebt sich über die schneebedeckten Felder | m. liest ein Buch | ein ganzes Buch | über m.s Zukunft | es heißt „Wer nicht’s wird, wird Wirt” |
eine Stunde Aufenthalt | m. vertelefoniert sie | komplett |
drei Züge auf einem Gleis | m. findet den richtigen | noch niemand drin | kurz danach ist er voll | draußen schiebt sich die Dunkelheit vor die Fenster | m. sieht nichts mehr | im Zug viele Ausländer, Sachsen, Bayern und Sozialpädagogen | Gespräche über die Wichtigkeit von Göttern | laute Telefonate nach Serbien-Montenegro und wieder dieser wunderbare Geruch von Reiseproviant | es ist 19.10h | Zeit etwas zu essen | das nächste Lunchpaket wird geöffnet | wieder schnürt sich m.s Hals zu | die Hitze im Abteil tut ihr übriges | m. trinkt Wasser und lutscht nimm2
11 | Februar | 2006
Isa hat sich bei IKEA ein Regal gekauft | EXPEDIT | den quadratischen Klassiker | in der großen Ausführung | 5 mal 5 Felder | das Regal ist besser nutzbar, wenn man es auch aufbaut | kann ganz schön kompliziert sein, wenn der Raum nur wenig größer ist als das Regal | alle Schrauben da | nur paar Schäden im Lack | klappt trotzdem alles |
Sabrina und Karsten kommen Isa und m. zum Essen abholen | es ist 17.30h und es gibt leckere Tex-Mex-Gerichte | dazu Cocktails und deliciöses Wasser |
Ankunft am Olympiazentrum | kurz vor 20.00h | in der Olympiahalle werden „Ferien auf Eis” präsentiert | Isa hat gute Karten bekommen | das Programm ist trotzdem mies | leider kein roter Faden durch’s Programm | gute Lieder wurden schlecht gecovert | m. kann sich nicht an das Geklatsche zwischendurch gewöhnen | m. will sehen, nicht nach jedem mißglückten Sprung applaudieren | zwischendurch hat m. Angst, dass die Eisläuferin mit dem Kopf auf die Eisfläche knallt, während ihr Partner sie sich selbst um die eigene Achse drehend durch die Luft schleudert | sie schafft es | sie kann den Kopf gerade noch zur Seite neigen | hätte nicht so schön ausgesehen | und all die Kinder, die zugeschaut haben ... | ach ja, warum werden die special guests, die Bronzemedailliengewinner von 2003 in Irgendwo mittendrin vom Hallensprecher vorgestellt | reicht es nicht, dass die dabei sind? | steht doch groß auf den Plakaten drauf | ist ja so, als wenn m. immer als Gelbe-Seiten-Magdeburg-Malwettbewerb-Gewinner von 1996 vorgestellt würde | oder als „Wer wird Millionär”-Endrundensitzenbleiber von 2001 | m. hat das nicht nötig | da legt m. keinen Wert drauf |
noch ein viel zu lautes Radler in der Nachtkantine und der schöne Abend war vorüber
kurz nach dem Einschlafen klingelt ein Telefon | Moni heiratet | wichtige Nachricht | schön |
10 | Februar | 2006
m. auf dem Weg nach München | selten so wenig mit den Mitfahrern geredet | die waren alle irgendwie stumm
05 | Februar | 2006
m. ist allergisch | das ist nicht neu | aber solche Pusteln hatte er noch nie | m. bekommt Antihistamine, ’ne Salbe und noch ’ne Salbe | jetzt juckt’s nur noch ein bißchen
04 | Februar | 2006
m. mag kein Silikon | Silikon fasst sich eklig an | m. hat die Badewanne neu verfugt | hat vier Stunden gedauert | jetzt ist’s Sonntag morgen 2.00h | war ein toller Samstagabend im Bad | gute Musik von Dietrich und jede Menge Silikon | andere mögen das vielleicht | m. nicht | m. findet, dass nicht jeder Silikon einbauen sollte | nur Fliesenleger und Schönheitschirurgen | die wissen wenigstens wie’s geht | die meisten zumindest | m. weiß es nicht
03 | Februar | 2006
lustige Rückfahrt nach CB | m. bekommt wieder mehr Informationen, als gesund sind | ein Pottwal sitzt mit im Zug | der trägt halterlose Strümpfe | nicht sehr vorteilhaft | und definitiv ist der Rock zu kurz | das Pottwalweibchen steigt aus und ein Helmwesen setzt sich auf den selben Platz | könnte bestimmt ganz hübsch aussehen, wenn da nicht diese hochtoupierten und dann nach hinten-unten gebundenen Haare wären | merkwürdige Leute | neben m. sitzt ein zwölfjähriger Junge | der riecht nach Stuhl | m. muß sich fast übergeben | dann wäre die viel zu teure, schlecht schmeckende Currywurst vom Bahnhof Zoo wiedergeboren | m. kann es gerade so verhindern
01 | Februar | 2006
m. kann sich nicht dran gewöhnen, dass die Universität nur ein großer Kindergarten ist | warum hat der ein oder andere Assistent diesen Job überhaupt bekommen? | bei manchen Assistentinnen fragt m. sich auch
30 | Januar | 2006
und die nächste geht schon komisch los.
so dumme Leute hat m. im Zug noch nie getroffen | m. kann’s gar nicht fassen | zwei besoffene Soldaten | zwei offenbar Schwule | m. hat gegen alle vier nichts | auch wenn er heterosexueller Kriegsdienstverweigerer ist | aber soviel dummes Zeug | kaum zu glauben | die einen unterhalten sich über die glorreichen Taten ihrer Großväter in Halbe / Brandenburg und kippen ihr Bier im Abteil rum | die Anderen fachsimpeln über die Reife von Jennifer Aniston und andere Schauspielerinnen und tun so, als ob sie die komplette amerikanische Schauspielerriege kennen | vermutlich kennen sie sie | aus ’ner Fernsehzeitschrift | oder einem Frauenmagazin | die Camouflage-Jungs unterhalten sich gerade über die Möglichkeiten satellitengesteuerter Waffenführung | wenn die Sprengkraft solcher Waffen nicht so groß wäre, würde m. darüber nachdenken, was passieren würde, wenn die Waffen mal die Jungs... | nein | lieber nicht
m. hätte gern Kopfhörer dabei | dann könnte er sich ablenken | von blöden Gedanken, dummen Jungs und männlichen Bild der Frau Leserinnen |
27 | Januar | 2006
eine sch... Woche geht zu ende
22 | Januar | 2006
minus 12 Grad Celsius in Cottbus | m. hat Eiswürfel in seinen Schuhen
17 | Januar | 2006
die Kostenvoranschläge sind fertig | das Notebook hat wirtschaftlichen Totalschaden und die Brille kostet auch richtig viel Geld | m. bangt, dass seine Haftpflicht die Kosten wirklich übernimmt
16 | Januar | 2006
herrlich | früh am morgen | m. fährt Bahn | wie immer | draussen ist’s kalt und dunkel | drinnen sitzen die üblichen Figuren | m. schaut aus dem Fenster | der Zug rast durch die Landschaft | jedenfalls wirkt es so | die Landschaft wird in ein kaltes, türkises Licht getaucht | es flackert am Stromabnehmer | die Oberleitung ist vereist | ist fast ein bißchen romantisch
14 | Januar | 2006
Marie ist weg | inzwischen ein offenes Geheimnis | Condor ist offensichtlich nicht in der Lage Reinigungsfirmen zu beauftragen, die Fundsachen auch abliefern | andere Airlines, wie die frühere Condor-Mutter Lufthansa können das | am selben Tag wurde aus einer Lufthansamaschine die ebenfalls frisch aus Barcelona kam ein iPod abgegeben | ganz normal im Fundbüro | nur leider nicht Marie | Condor möchte offenbar nicht helfen | deshalb hat m. einen offenen Brief geschrieben... | öffnen kann man den hier ¬
08 | Januar | 2006
hm | der zweite Fall für m.s Haftpflichtversicherung innerhalb einer Woche | m. ist ganz schön ungeschickt
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